Der Sommer hat uns wieder, und zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Editorials befinden wir uns mitten in einer wirklich heftigen Hitzewelle, (die tagsüber auch schonmal zum (Teil-)Versagen der Akku-Elektronik von Pedelecs führt). Auch wenn Wetter und Klima nicht verwechselt werden dürfen, machen die Temperatur-Schwankungen in immer extremere Regionen nachdenklich. Ein weiterer Grund für uns, die Verkehrswende voranzutreiben.
Wo wir beim Thema Klima sind: Nach dem Sommer geht es auch schon wieder los mit dem nächsten Fahrradklimatest, hierzu suchen wir noch Unterstützung! Wer sich vorher noch Inspiration holen will, schaut sich den Film Cycling Cities an. Und wer gerne aktiver werden möchte: Am 12. Juli steht eine außerordentliche Mitgliederversammlung an, Details direkt im Anschluss. Das und vieles mehr in diesem Newsletter.
Dieser Newsletter ist für immer zu finden unter https://speicher.adfc-ac.de/newsletter/2026-07/
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
Zur weiteren Lektüre empfehlen wir die Newsletter des ADFC Landesverbands NRW und von ProRad Düren.
Schau mal vorbei auf unserer Facebookseite, Instagram, Youtube, bei Mastodon und auf unserer Website.
Falls Du Vorschläge für weitere Termine oder Feedback hast, wende Dich per E-Mail an unseren Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit: akoea@lists.adfc-ac.de.
Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Das Newsletter-Team
Am 12. Juli 2026 ab 16.00 Uhr findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung des ADFC Aachen/Düren in der Nadelfabrik statt.
Auf der regulären Mitgliederversammlung vom 15. März wurde die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen. Anlass hierfür war der angekündigte Rücktritt von einem Vorstandsmitglied. Nach der Mitgliederversammlung haben dann auch noch zwei weitere Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt angekündigt.
Bis zur Nachwahl des Vorstands bleiben die Vorstandsmitglieder auf eigenen Wunsch im Amt. Die Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde hierzu bereits an alle Mitglieder versandt.
Der ADFC Aachen/Düren zählt inzwischen mehr als 2.000 Mitglieder – ein starkes Zeichen für die Unterstützung und Wertschätzung unserer Arbeit. Damit wir auch in Zukunft eine starke Stimme für den Radverkehr bleiben, brauchen wir jedoch mehr Menschen, die sich aktiv einbringen. Leider ist die Gruppe der aktiven Mitglieder klein – zu klein! Es sind die sogenannten Boomer, die nach ihrem Berufsleben mehr Zeit für ehrenamtliches Engagement haben, ebenso Jüngere, die trotz Beruf, Ausbildung oder Familie einen Teil ihrer Freizeit investieren. Sie organisieren Touren, Aktionen und Veranstaltungen, verfolgen die Verkehrspolitik und vertreten die Interessen des Radverkehrs.
Wir brauchen eure Unterstützung, ganz gleich, ob regelmäßig oder projektbezogen, mit viel Zeit oder nur gelegentlich. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Alle Aktiven vernetzen sich über Teams, und jedes Mitglied kann sich als Gast registrieren lassen, um einfach einmal einen Einblick in die Arbeit der Gruppen zu erhalten.
Kommt bitte zahlreich zur außerordentlichen Mitgliederversammlung und gestaltet die Zukunft des ADFC Aachen/Düren aktiv mit!
Am 04. Juli 2026 findet in Simmerath erneut eine Kidical Mass statt. Unter dem Motto „Sichere Radwege warten nicht" machen Kinder, Jugendliche, Familien sowie Pendlerinnen und Pendler gemeinsam auf die Bedeutung einer sicheren und alltagstauglichen Radinfrastruktur aufmerksam.
Die Demonstration startet um 14:00 Uhr am Rathaus Simmerath. Die geplante Route führt über zentrale Straßen und Wege, die täglich von Schulkindern und Berufspendelnden genutzt werden. Besonders im Fokus stehen dabei Streckenabschnitte, für die im bestehenden Radverkehrskonzept der Gemeinde bereits konkrete Verbesserungsmaßnahmen vorgesehen sind. Ein Zwischenstopp ist an der Grundschule Simmerath vorgesehen. Dort findet eine kurze Kundgebung statt, bei der die Bedeutung sicherer Schulwege sowie einer kinderfreundlichen Verkehrsgestaltung hervorgehoben wird.
Als besonderer Gast wird in diesem Jahr der Landesverkehrsminister Oliver Krischer teilnehmen und eine kurze Rede halten.
Die Aktion knüpft an das seit 2023 bestehende Radverkehrskonzept der Gemeinde an. Dieses sieht zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs vor. Die Teilnehmenden fordern eine deutlich schnellere Umsetzung der geplanten Projekte. Neben dem Ausbau der Infrastruktur wird zudem eine konsequente Kontrolle der gesetzlich vorgeschriebenen Überholabstände gefordert. Ziel ist es, die Sicherheit von Radfahrenden nachhaltig zu erhöhen.
Mit der Demonstration soll ein sichtbares Zeichen gesetzt werden: Für die zügige Umsetzung des Radverkehrskonzepts und eine zukunftsfähige, fahrradfreundliche Mobilität in der Eifel.
Diese Veranstaltung organisiert der Radentscheid Aachen gemeinsam mit dem ADFC Aachen/Düren, dem VCD Aachen-Düren sowie dem Verein aachen_fenster; sie findet statt am 8. Juli 2026 ab 19.00 Uhr im großen Saal der KHG (Katholische Hochschulgemeinde), Pontstraße 72.
Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang mit dem Rad durch Europa. Von Freiburg aus besuchte er Städte wie Paris, Amsterdam, Hamburg und Kopenhagen, um zu erfahren, warum sie als besonders lebenswert gelten. Sein Film „Cycling Cities“ dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er mit Planenden, politisch Verantwortlichen und Engagierten vor Ort und zeigt, wie entschlossenes Handeln den öffentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität steigern kann.
Nach etwa der Hälfte des Films folgt zunächst eine Podiumsdiskussion zur aktuellen und künftigen (Rad-)Verkehrspolitik in Aachen. Angefragt dazu sind OB Dr. Michael Ziemons sowie die verkehrspolitischen Sprecher*innen der maßgeblichen Parteien im Rat der Stadt Aachen. Für diejenigen, die danach noch etwas weiter "im Thema bleiben" möchten, besteht im Anschluss an die Diskussion die Möglichkeit, noch die zweite Hälfte des Films gemeinsam anzuschauen.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden werden jedoch gerne angenommen.
Für diejenigen unter uns, die sich vorher bereits gründlich auf den Abend vorbereiten möchten, besteht die Möglichkeit, sich den Film vorab im Internet anzuschauen
Am Samstag, 29. August 2026 laden wir gemeinsam mit dem CSD Aachen zur Radnacht ein. Treffpunkt ist um 19:30 Uhr am Markt in Aachen.
Unter dem Motto „einfach. sicher. sichtbar. - Für sichere Wege, gleiche Rechte und ein Aachen ohne Angst“ setzen wir ein Zeichen für eine Stadt, in der sich alle Menschen frei, sicher und sichtbar bewegen können - auf dem Fahrrad ebenso wie im öffentlichen Raum.
Gemeinsam fahren wir durch Aachen und machen deutlich: Sichere Radwege, gegenseitiger Respekt und die Gleichberechtigung aller gehören zusammen. Wir stehen für eine offene, vielfältige und lebenswerte Stadt, in der niemand Angst haben muss, unterwegs zu sein oder die eigene Identität zu zeigen.
Als musikalische Begleitung dürfen wir uns dieses Jahr wieder riesig auf DJ Fishmoon freuen!
Dieses Jahr fahren wir auch für die ADFC-NRW Kampagne "einfach. sicher. radfahren." die mehr Verkehrssicherheit in die Städte bringen soll und zur Landtagswahl 2027 angelaufen ist.
Kommt vorbei, bringt Freund*innen, Familie samt bunter Beleuchtung und Verkleidung mit und seid Teil einer besonderen Fahrt durch die Stadt!
📅 Samstag, 29. August 2026 🕢 19:00 Uhr 📍 Markt Aachen
Zeitplan: 19:00 - 19:30 Sammeln & Kundgebung 19:30 - 21:30 Demozug durch Aachen 21:30 Abschluss am Katschhof
Die genaue Demoroute werden wir noch bekanntgeben.
Der ADFC-Fahrradklimatest ist eine bundesweite, zweijährlich stattfindende Befragung zur Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden. Radfahrende können dabei bewerten, wie sicher, komfortabel und einladend das Radfahren vor Ort ist. Die Ergebnisse helfen, Stärken und Schwächen sichtbar zu machen und liefern wichtige Argumente für bessere Radverkehrsbedingungen.
Damit möglichst viele Menschen im Kreisverbandsgebiet Aachen/Düren auf die Befragung aufmerksam werden, suchen wir Unterstützung für die Öffentlichkeitsarbeit.
Für die Vorbereitung unserer Kommunikation zum ADFC-Fahrradklimatest suchen wir Menschen, die uns bei Social Media unterstützen möchten.
Das Engagement ist zeitlich überschaubar und inklusive etwas Vorbereitungszeit auf den Kampagnenzeitraum von September bis November begrenzt. Wer danach Freude an der Vereinsarbeit gefunden hat, kann natürlich gerne weiter aktiv bleiben.
Konkret geht es darum, Beiträge für die ersten Wochen der Kampagne vorzubereiten, Fotos aus dem Straßenraum zu sammeln und zu sortieren, kurze Texte zu schreiben, Sharepics zu erstellen und Beiträge bei Buffer anzulegen. Wir arbeiten dabei mit Canva inklusive Pro-Lizenz sowie Buffer für die Verbreitung der Inhalte. Für die Sharepics wird es Vorlagen geben; passende Fotos aus Aachen, Düren und Umgebung können gemeinsam im Verein gesammelt werden.
Vorerfahrung ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Wichtig sind vor allem Lust auf Öffentlichkeitsarbeit, ein Blick für gute und schlechte Radverkehrssituationen vor Ort und etwas Freude an Social Media.
Zusätzlich möchten wir während des Fahrradklimatests an mehreren Standorten im Kreisverbandsgebiet mit Infoständen präsent sein, zum Beispiel zu Marktzeiten. Dort wollen wir auf den ADFC aufmerksam machen, mit Menschen ins Gespräch kommen und für die Teilnahme am Fahrradklimatest werben.
Die Organisation der Stände übernimmt die Geschäftsstelle. Gesucht werden Menschen, die sich vorstellen können, an einem oder mehreren Terminen im Zeitraum von September bis November einen Infostand zu unterstützen. Das kann grundsätzlich überall im Kreisverbandsgebiet sein; der Schwerpunkt der Aktionen wird voraussichtlich in Aachen liegen.
Vorerfahrung ist auch hier nicht nötig. Wichtig sind vor allem Freude am Gespräch, Interesse am Radverkehr vor Ort und Lust, den ADFC sichtbar zu machen.
Du möchtest bei Social Media, bei Infoständen oder in beiden Bereichen unterstützen? Dann melde dich gerne unter info@adfc-ac.de.
Das Codieren findet im Juli nicht wie gewohnt im Branderhof statt, sondern ausnahmsweise im Hof des Welthauses, An der Schanz 1 (Zufahrt über den Parkplatz rechts von der Turnhalle). Die Zeit ändert sich nicht, sie ist wie gewohnt 15–17 Uhr.
Der ADFC Stand war sehr gut besucht, die Stimmung war gut und es gab viel Zuspruch für unsere Arbeit – außerdem zahlreiche spontane Neuanmeldungen, bestes Wetter und viele nette, konstruktive Gespräche.
Es gab allerdings auch den aufmerksamen Bürger, der den ADFC unbedingt darauf hinweisen wollte, dass ihm schon einmal ein fahrender Radfahrer auf einem Fußweg entgegengekommen sei. Wirklich verboten, das ginge gar nicht, und wir als Lobbyverein der Radfahrer:innen sollten uns gefälligst dafür einsetzen, dass so etwas nicht passiert.
Es ist allerdings weder unsere Aufgabe, noch sind wir für die Fehler anderer Verkehrsteilnehmender verantwortlich. So wenig wie der ADAC für die Autofahrenden verantwortlich ist, die am Zebrastreifen nicht warten. So wenig wie der FUSS e.V. für die zu Fuß Gehenden, die auf die Fahrbahn treten und dabei nicht gucken, ob die überhaupt frei ist, sondern nur den Bildschirm ihres Smartphones im Blick haben. Dennoch setzt sich der ADFC Aachen/Düren immer wieder auch dafür ein, dass sich auch Radler*innen an die Verkehrsregeln zu halten haben.
Der Mobitag hat insgesamt (dennoch) sehr viel Spaß gemacht und war für uns ein großer Erfolg. Geradezu tragisch, dass sich ausgerechnet an diesem Tag ein schwerer Radverkehrsunfall am Hansemannplatz ereignet hat. Nach Angaben der Polizei übersah ein abbiegender 81-jähriger Autofahrer eine Radfahrerin auf dem (an dieser Stelle besonders gut sichtbaren!) Radfahrschutzstreifen.
Im April unternahm die Ortsgruppe Eschweiler gemeinsam mit dem Bürgermeister und zwei Vertretern der Stadtverwaltung eine Radtour durch Eschweiler, um auf bestehende Probleme im Radverkehr aufmerksam zu machen. Themen waren Gefahren durch nicht eingehaltene Sicherheitsabstände von 1,50 Metern, Ausfahrten, Schäden an Radwegen, mangelhafte Reinigung der ohnehin schmalen Radwege und unübersichtliche Radverkehrsführungen.
Insgesamt wurde eine Strecke von acht Kilometern in zwei Stunden abgefahren. Der Bürgermeister und die Vertreter der Verwaltung zeigten sich offen für die angesprochenen Anliegen und sagten zu, die Vorschläge der Ortsgruppe zu prüfen. Für den Herbst ist eine weitere gemeinsame Tour geplant.
Auch auf dem Stadtfest im Mai war die Ortsgruppe präsent und informierte interessierte Bürger*innen über ihre Arbeit. Themen waren der Diebstahlschutz durch das Codieren von Fahrrädern, Touren in der Umgebung sowie der Einsatz der Ortsgruppe für ein sicheres Radfahren in Eschweiler bei Politik und Verwaltung.
Die Firma e-motion e-Bike aus Erkelenz (Seiffert e-mobility Niederrhein GmbH) unterstützte den Stand. Das Unternehmen bietet Pedelecs an und brachte gleich sechs unterschiedliche Dreiräder mit elektrischer Unterstützung zum Ausprobieren mit.
Schon lange vor dem Start der neuen Tourensaison tat sich viel in unserem Tourenbereich.
Der Tourguide Edi Heidenthal hat sich zum ADFC-Tourguide-Trainer qualifiziert und sein neu erworbenes Wissen gleich erfolgreich umgesetzt. Als Trainer war er im März bei dem eintägigen Tourguide-Refreshkurs für die bisherigen Tourguides dabei und im April fand unter seiner Leitung ein dreitätiger Zertifizierungskurs für neue Tourguides statt. Acht ADFC-Mitglieder haben erfolgreich teilgenommen, sie waren begeistert und sind jetzt selbst Tourguides.
Zusätzlich zum bisherigen breiten, vielseitigen und attraktiven Tourenangebot werden die Neuen eigene Akzente setzen und unser Angebot noch attraktiver machen. Wir freuen uns vor allem darüber, dass mit den Neuen der Anteil der Frauen in unserer Gruppe steigt und auch der Altersdurchschnitt sinkt. Die ersten Touren dieser Saison fuhren wir schon gemeinsam mit den Neuen und freuen uns darauf, zu einer größeren und diverseren aktiven ADFC-Tourengruppe zusammenzuwachsen.
Schaut unser Angebot im Tourenportal an und schickt uns gerne eure Fragen, Wünsche und Anregungen tourguides@adfc-ac.de.
Unsere kommenden Touren – zu denen wir euch herzlich einladen – findet ihr am Ende dieses Newsletters. Wir freuen uns auf euch!
Auf der Landesversammlung des ADFC NRW am 18. April 2026 in Münster beschlossen die Delegierten einstimmig, die Radverkehrssicherheit zum Schwerpunkt der Verbandsarbeit zu machen. Gleichzeitig startete die Kampagne „einfach. sicher. radfahren.“, mit der der ADFC auf Sicherheitsdefizite aufmerksam macht und konkrete Verbesserungen fordert.
Hintergrund sind die stark gestiegenen Unfallzahlen im Radverkehr. Zu den zentralen Forderungen gehören unter anderem die Kontrolle von Überholabständen, der Ausbau sicherer Radverkehrsinfrastruktur sowie die Schulwegsicherheit.
Erstmals nahm auch der neu gegründete Junge ADFC NRW an der Landesversammlung teil. Die Atmosphäre war engagiert, konstruktiv und von großer Einigkeit geprägt, das Thema Radverkehrssicherheit entschlossen voranzubringen.
ADFC-Sternfahrt in Düsseldorf am 3. Mai 2026 für die ganze Familie und Annette vom ADFC Aachen/Düren war dabei: Das Motto des ADFC Landesverbands NRW für die diesjährige Sternfahrt „Ciao Stau – Mehr Platz fürs Rad!“ sollte in der Öffentlichkeit und Politik deutlich machen, dass sichere Radwege und der Ausbau von Radrouten mehr Menschen aufs Rad bringen und damit Straßen und Umwelt entlasten, besonders in der Stadt.
Tausende Radler*innen jeglichen Alters setzten ein Zeichen für mehr und sichere Radwege für kleine und große Menschen. Sie kamen aus Städten wie Köln, Bonn, Mönchengladbach, Dortmund, Bottrop, Geldern, Kempen, Erkelenz und den vielen Orten dazwischen auf dem Weg nach Düsseldorf. Zur Sicherheit begleitete eine Polizeieskorte ab bestimmten Treffpunkten die Teilnehmenden. Diesmal war das Ziel für alle auf der Königsallee in Düsseldorf.
Von dort sind wir nach einer Kundgebung zu einer 15 km langen Rundfahrt durch Düsseldorf aufgebrochen.
Ich war zum fünften Mal dabei und es macht immer wieder großen Spaß, mit so vielen fahrradbegeisterten Menschen zu fahren und ein auch fröhliches Zeichen für eine weitere Verbesserung des Radverkehrs zu setzen. Viele hatten ihr Fahrrad geschmückt und mit politischen Statements ausgestattet und natürlich war auch viel Musik dabei.
Besonders beeindruckt haben mich die Kinder, die auf ihren kleinen Rädern unermüdlich und begeistert mitgefahren sind.
Eine Teilnahme an der Sternfahrt im nächsten Jahr kann ich nur empfehlen. Es ist ein wichtiges Zeichen für die Landespolitik und macht außerdem großen Spaß.
Der Sommer ist da, wohin geht die Radtour? Über den Brenner und dann weiter bis nach Rom? Über die nahe Grenze und Belgien und die Niederlande erkunden? Oder einfach bei einer der vielen ADFC Radtouren mitfahren? Es gibt so viele Möglichkeiten, hier sind noch ein paar nützliche Tipps:
NodeMap ist ein im Jahr 2011 gegründetes belgisches Unternehmen. Es zeigt Wanderern und Radfahrern anhand von Knotenpunkten die schönsten Routen in Teilen Westeuropas über die Plattformen nodemapp.com (Belgien-Wallonie, Niederlande, Deutschland und Frankreich), fietsknooppunt.be und wandelknooppunt.be (Flandern). Alle Infos gibt es hier
Früher konnte man nur Landkarten aus Papier mit Knotenpunkten darauf benutzen. Wer das jetzt noch möchte, kann sich die Radwanderkarte Velotour für Ostbelgien in der ADFC Geschäftsstelle im Welthaus an der Schanz kostenlos abholen. Die Öffnungszeiten sind wie gehabt montags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr.
BikeOnTrain Reiseplaner ist eine nützliche Serviceseite der belgischen Bahn, die die Gegebenheiten der einzelnen Bahnhöfe für Radfahrende beschreibt.
Tipps für das Radreisen mit der Deutschen Bahn gibt der ADFC auf seiner Homepage. So komfortabel und pünktlich wie bei den Belgiern wird es wohl trotzdem nicht werden …
Und wer sich vorher einmal grundsätzlich informieren möchte: Der ADFC hat von Oktober bis Mitte Dezember 2025 17.300 Menschen zu ihrem Radreise- und Ausflugsverhalten befragt. Die ADFC-Radreiseanalyse untersucht das Radreise- und Ausflugsverhalten der Menschen in Deutschland. Erfasst wurden dabei Radreisen (Radfahren als Hauptbestandteil der Reise), Tagesausflüge mit dem Fahrrad, (welche nicht im Urlaub unternommen wurden,) sowie das Radfahren im Urlaub (Radfahren ist nicht Hauptbestandteil der Reise). Viele Zahlen und interessante Details gibt es hier.
Eine Auseinandersetzung mit einem Thema unserer Luftpumpe 1/2026: Die Verwendung und die Folgen von »Unfallsprache«
Eine interessante und informative Sendung aus der Reihe "Gesichter Europas" über die aktuelle Radfahrsituation in den Niederlanden.
Es gibt frische Zahlen. Das Sinus-Institut hat den »Fahrrad-Monitor 2025« veröffentlicht. Es handelt sich um die Auswertung von repräsentativen Befragungen zum Thema Radverkehr. Die Studie wird alle zwei Jahre durchgeführt und man kann die Ergebnisse bis ins Jahr 2013 zurück herunterladen.
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat eine Zwischenevaluation des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 herausgegeben. Der ADFC-Bundesverband kommentiert dazu hier.
Unsere Radtouren bis Anfang August; wir wünschen viel Vergnügen:
Die Aachener Touren im ADFC-Tourenportal
Du findest den Newsletter gut, hast aber noch kein Abonnement? – Das gibt es auf https://lists.adfc-ac.de/postorius/lists/newsletter.lists.adfc-ac.de/
Hilfe gibt es bei: newsletter-owner@lists.adfc-ac.de
Zum Abmelden sende eine Mail an: newsletter-leave@lists.adfc-ac.de